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Gemeindeferien Valbella 2011

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Eine Zusammenfassung von Max Schärer

Eine abwechslungsreiche Woche punkto Wetter erlebten wir in bester Stimmung in den diesjährigen Gemeindeferien.

20 cm schwerer Nassschnee überraschten uns am Montagmorgen, als wir aus den Federn stiegen. Wege, Wiesen, Weiden bedeckte die weisse Pracht, die Berge ringsum waren kräftig überzuckert, auf dem Rothorn lagen sogar 80 cm Neuschnee, auch die Äste der Tannenbäume ums Hotel trugen schwer an ihre nassschneereichen Last.

Die Berge versteckten sich allerdings hinter dichten Wolken- und Nebelschwaden schon die Ankunft am Sonntagnachmittag war von Regen begleitet gewesen, in den sich feine Flocken mischten. Doch die Wetterunbill vermochte unsere gute Laune nicht zu trüben. Vom Dienstagabend an besserte sich die Wettersituation fortlaufend und bescherte uns von Mittwoch bis Freitag herrliche Spätsommertage mit blauem Himmel und wärmender Sonne. Die Schneedecke wanderte langsam aufwärts, am Freitag bedeckten nur noch weisse Zebraflecken die Berghänge.

Alle Teilnehmerinnen schätzen die lockere Programmgestaltung, die viel Zeit zu Ruhepausen ermöglichte.

Fixpunkte waren das reiche Frühstücksbuffet sowie das vorzüglich zubereitete, abwechslungsreiche 4-Gang-Menü am Abend. Morgens oder abends orientierte uns Reto Albonico kompetent über das kommende Tagesprogramm.

Nach dem Abendessen trafen wir uns in einem separaten Raum im Untergeschoss, wo wir besinnliche und fröhliche Lieder sangen aus einem eigens für die Ferien gestalteten Liederbüchlein. Mark Twains „Rigireise“ sowie Geschichten aus Waggerls Buch „Liebe Dinge“ las Max Schärer vor. Die kurze Gemeinschaftsstunde beschlossen Betrachtungen aus Jörg Zinks „Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages“. Dann suchten einige ihre Zimmer zur Nachtruhe auf, andere trafen sich zu lockeren Gesprächen zu Tee oder einem Glas Wein in der Hotelhalle, während sich die dritte Fraktion dem Spiel ergab bis in die späten Abendstunden, wobei sich vor allem Berty Bickel, Iris Sprenger und Heidi Albonico als „Spielsüchtige“ hervortaten.

Am Montagnachmittag besuchten wir die Fleischtrocknerei Bischofberger in Churwalden, wobei wir die einführenden Worte des Besitzers im Regen stehend anhören mussten, wobei uns dann aber am Schluss der interessanten Führung eine feine Fleischplatte mit einem feinen Schluck Wein versöhnte. Dann hatten wir Gelegenheit uns im Laden mit feinen Fleischspezialitäten einzudecken. Die beiden Salsize eines Leiters hatten aber ein nur kurzes Leben: Er legte sie bei der kühlen Witterung aufs Fenstersims seines Zimmers, was den ums Hotel herumfliegenden Dohlen ein Festmahl bescherte, die während der Nacht sich des Plastiksackes mit den beiden Würsten bemächtigten.

Nach dem Besuch in der Fleischtrocknerei überraschte uns Iris Sprenger mit einem lustigen Wettbewerb mit Wissens- und Schätzfragen.

Am Dienstag und in den folgendenTagen erlaubte das Wetter bereits kleinere Spaziergänge am Heidsee. Das Gratispostauto brachte uns nach Zorten , wo uns Frau Schwarz das reich gestaltete Museum näher brachte mit Alltagsgegenständen aus der Region, einer Mühle und einer kleinen Kunstausstellung. Leider zeigten sich Zorten, Muldain und Lain, die Ursprungsgemeinden des heutigen Vaz/Oberfaz, auf der Sonnenterrasse noch nicht in ihrer vollen Schönheit, da immer noch Nebelschwaden durchs Tal zogen.

Der Mitwoch brachte erste Höhepunkte: die eine Hälfte liess sich durch eine Kutschenfahrt im Tal begeistern, während die anderen bei schönstem Wetter das Rothorn erklommen – natürliche mit der Luftseilbahn – und die fantastische Aussicht bewunderten, vom Finsteraarhorn bis zum Piz Bernina, bei einem feinen Schlückchen Weisswein. Zum Hotelarrangement gehörte auch die freie Benützung aller Bergbahnen.

Am Nachmittag besuchten wir das Erlebacherhus wieder zu Fuss und per Auto. Herr Bezzola tischte uns Kaffee und Kuchen auf und viele stürzten sich auf die alten Lagerbücher, um die Namen der Kinder und Kindeskinder zu suchen, die ein- oder mehrere Male ein Lager der Schule Erlenbach besucht hatten.

Am Abend besucht uns Hedi Anderegg, die Kirchenpflegepräsidentin, ins unserem Refugium und erzählte uns ausführlich und kompetent von ihrer Arbeit.

Mit ihr zusammen erlebten wir denn auch den Besuch der Alp Flix. Eine einstündige Postautofahrt brachte uns am Donnerstag nach Sur. dann chauffierten uns zwei Autos der Taxifirma Jäger hinauf zur Alp Flix. Ein paar Unverdrossene spazierten über Schneefelder in Fussstapfen zum Hotel Piz Platta, während die andere Gruppe direkt zum Hotel gelangte. Eine unglaublich schöne Bergwelt empfing uns, schneebedeckt im gleissenden Sonnenlicht.

Eine feine Fleischplatte erfreute uns im Hotelinnern, denn für einige war die Sonneneinstrahlung fast zu intensiv draussen auf der Terrasse. Noch blieb uns Zeit zu fünft der kleine Kapelle in der Nähe des Hotels einen Besuch abzustatten, die dem Heiligen Rochus geweiht ist, einem der Pestheiligen. Elsbeth Albonico spielte uns ein geistliches Lied auf dem Harmonium und zog am Glockenseil, was ein einziges,scheues Bimmeln der Kapellenglocke zur folge hatte.
Einst hatten 300 Menschen auf der Alp gewohnt, meistens Walser, heute besiedeln nur noch 70 die Alp Flix.

Schon war es wieder Zeit aufzubrechen und in halsbrecherischer Fahrt über Schlaglöcher der steilen Strasse nach Sur zurückzukehren, wo uns dann das Postauto wieder nach Valbella zurückfuhr. Ein fantastischer Tag lag hinter uns.

Schon war es Freitag und es galt Abschied zu nehmen. Zu Fuss und per Auto gelangten wir zu einem Stall in Fadain, wo wir mit Gesang und einem feinen Lunch Abschied nahmen von unserem Ferienort Valbella.

Uns allen, dem Leiterteam mit Elsbeth Albonico, der fürsorglichen „Lagermutter“, Iris Sprenger, der umsichtigen Betreuerin und Spielorganisatorin, Reto Albonico als glänzendem Organisator, und Max Schärer, dem Cantusmagister ,sowie den 16 Teilnehmerinnen, hat die Gemeindeferienwoche ausserordentlich gefallen. Wir waren alle froh und dankbar, dass wir in der Woche von Unfällen und Krankheiten verschont blieben. Es herrschte immer eine frohe, gelöste Stimmung. Auch im Hotel Waldhaus waren wir sehr gut aufgehoben: schöne Zimmer, eine vorzügliche Verpflegung, freundliche Bedienung. Ein schöngestalteter Wellnessbereich mit Swimmingpool, Dampfbad und Sauna wurde von einigen Teilnehmern rege benutzt. Leider war der Pool durchgehend 1,8 m tief und nur durch eine wackelige Aluminiumleiter erreichbar, was einige abschreckte.
Wir alle waren uns einig, die Gemeindeferienwoche im kommenden Jahr wieder im Waldhaus in Valbella zu verbringen, so lieb haben wir diesen Ort gewonnen.

Wer weiss, vielleicht haben wir mit diesem Bericht auch bei andern das Verlangen geweckt mitzureisen.

Max Schärer

 
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